Der PADI Open Water Kurs in Hurghada ist das Brevet, mit dem ihr weltweit bis achtzehn Meter mit einem Buddy und ohne Tauchlehrer tauchen dürft. Er dauert hier drei bis vier Tage, und was die meisten vor der Buchung wissen wollen, ist, was in diesen Tagen wirklich passiert und wie hart der erste ist.
Was der Kurs ist
Open Water ist das erste richtige Tauchbrevet, und es ist bewusst nicht schwer. Es gibt Theorie, die ihr in eurem Tempo macht, fünf Einheiten im geschützten Wasser, in denen ihr die Fertigkeiten flach und ruhig lernt, und vier Freiwassertauchgänge, in denen ihr sie am echten Riff anwendet.
Die Karte am Ende läuft nicht ab. Ihr taucht damit euer Leben lang, in Ägypten, in Thailand, im Baggersee zu Hause, und das ist der Punkt, wenn ihr die Kosten mit einer Woche geführter Schnuppertauchgänge vergleicht, die euch für nichts brevetiert.
Die zwei Arten, zu starten
Der Teil im geschützten Wasser muss irgendwo ruhig stattfinden. Wir bieten dafür zwei Wege an, und die Wahl liegt bei euch, nicht bei uns.
Keine der beiden Varianten ändert das Brevet, die Zahl der Tauchgänge oder die Standards. Sie ändert, wie sich eure erste Stunde unter Wasser anfühlt, und für einen nervösen Anfänger ist das keine Kleinigkeit.
- Start vom Boot: die ersten Einheiten laufen an flachen, geschützten Plätzen im Roten Meer direkt vom Boot. Ihr seid von Anfang an im Meer, was die meisten sicheren Schwimmer bevorzugen.
- Start im Pool: Tag eins ist in einem beheizten Hotelpool, danach geht es ins Meer. Passend für alle, die im offenen Wasser unsicher sind oder in den kühleren Monaten kommen.
Wie die Tage laufen
Tag eins ist Theorie plus die erste Einheit im geschützten Wasser, im Pool oder im Flachen. Tag zwei beendet die Fertigkeiten und enthält meist schon den ersten Freiwassertauchgang. Tag drei und vier sind die restlichen Freiwassertauchgänge, zwei pro Tag, an echten Riffen und jedes Mal mit richtigem Briefing.
Die meisten schaffen es in drei Tagen, wenn die Theorie vor der Anreise erledigt ist, und in vier, wenn nicht. Uns ist es lieber, wir nehmen uns vier Tage und ihr habt Freude daran, als ihn in einen Kurs zu pressen, in dem ihr die ganze Zeit hinterherhängt.
Was inklusive ist, und was nicht
Im Kurspreis stecken euer Tauchlehrer, die komplette Ausrüstung, Flaschen und Blei, die Trainingstauchgänge, das Boot, wenn der Kurs davon läuft, und die Gebühren des Meeresparks. Die Gruppe ist klein, denn sechs Leuten gleichzeitig das Maskenausblasen beizubringen ist kein Unterricht.
Drei Dinge sind getrennt, und wir sagen das vorher: das PADI E-Learning Material, die Brevetkarte und die Tauchversicherung. Niemand erfährt so etwas gern erst am Tresen, deshalb steht es auf der Kursseite und auf der Preisliste.
Was ihr vorher braucht
Die Voraussetzungen sind kurz, und keine davon betrifft die Fitness.
- Mindestens zehn Jahre alt. Unter fünfzehn brevetiert man als Junior Open Water Diver, das wird später kostenlos umgeschrieben.
- Schwimmen können. Es gibt zweihundert Meter Schwimmen und zehn Minuten Wassertreten, beides ohne Zeitnahme.
- Ein Medical Formular. Wer darin etwas mit Ja beantwortet, braucht die Unterschrift eines Arztes, und die ist zu Hause leichter zu bekommen als hier.
- In den vierundzwanzig Stunden vor dem Rückflug wird nicht getaucht, plant den Kurs also lieber an den Anfang des Urlaubs.
Was danach kommt
Die meisten, die bei uns brevetieren, tauchen den Rest der Woche als Fun Diver auf den Tagesbooten mit, und genau darum geht es: ihr beendet den Kurs und benutzt ihn sofort, mit denselben Guides an denselben Riffen.
Wer weitermachen will, nimmt Advanced Open Water, zwei Tage. Er führt auf dreißig Meter, und der Tieftauchgang und die Navigation darin sind die zwei Dinge, die am meisten dafür tun, dass ihr euch unter Wasser sicher fühlt.
Startet dort, wo ihr euch wohlfühlt
Sagt uns, ob ihr vom Boot oder im beheizten Pool starten wollt, und wir legen Tauchlehrer und Tage um euren Urlaub herum.
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